Umut Deniz, Geschäftsführer von KIAI

Hallo Umut Deniz, du bist Geschäftsführer von KIAI. Kannst du uns etwas über KIAI erzählen. Was macht ihr?

KIAI ist ein Softwareentwicklungsstudio mit Sitz in Frankfurt, Berlin und Koblenz. Wir kommen ursprünglich aus der Webentwicklung. Unsere ersten Projekte waren Facebook-Apps, die wir damals für Kunden wie Bahlsen und Co entwickelt hatten. Heute entwickeln wir individuelle Softwarelösungen auf Webebene – größtenteils mit mobilem Einsatzfokus – für Unternehmen wie Leica Camera, Adidas, Coca-Cola, Telekom und weitere Konzerne. Arbeiten aber dennoch der Kreativität wegen mit Startups zusammen, bei denen wir moderne Technologien einsetzen und erproben können, bevor sie bei Global Playern zum Einsatz kommen.

Wieso habt ihr euch entschieden WordPress für eure Kundenprojekte zu verwenden?

Wenn wir kleinere Projekte für’s Web entwickeln, dann häufig mit WordPress. Der Kunde kennt WordPress meistens, kommt mit der Handhabung gut klar. Durch die Community hinter WordPress gibt’s für nahezu alles ein Plugin – man kann schnell und sauber mit WordPress Websites aufbauen – wobei wir nicht nur mit WordPress entwickeln, aber die Kunden kommen oft gezielt mit einer WordPress-Anfrage, oder man erkennt anhand des vorhandenen Budgets, dass es mit WordPress umgesetzt werden sollte.

Wie ist die Resonanz eurer Kunden, wenn ihr ihnen eine WordPress Lösung vorschlagt?

Wir schlagen WordPress nicht oft vor. Am liebsten entwickeln wir unser eigenes Backend. Es gibt aber oft den Wunsch von Seite des Kundens, WordPress zu verwenden. Weil er das Tool bereits kennt und damit gute Erfahrungen gemacht hat.

Verwendet ihr Custom Themes oder kauft ihr fertige Themes und passt sie dann an?

Über die letzten zwei Jahre hinweg haben wir ein starkes Team aufgebaut im Bereich UI/UX. Deshalb setzen wir da auf Themes, die wir selbst individuell erstellen. Fertige Themes bekommen die meisten Kunden selbst entwickelt und wenn nicht, ist da ein fähiger Freelancer der bessere Ansprechpartner für. Da sollte der Kunde keine Agentur beauftragen müssen, meiner Meinung nach.

Welche Vorteile bringt das?

Die Gestaltung ist dadurch immer individuell, man hat in der Umsetzung weniger Grenzen, als wenn man auf fertigen Lösungen aufbaut. Außerdem setzen wir so immer Zeichen mit unserer eigenen Unterschrift.

Welche Tools, welche Apps, welche Software erleichtern dir den Arbeitsalltag?

Denke, das sind die Standardtools, mit denen so gut wie alle arbeiten – da ich weder Designer, noch aktiver Entwickler bin: Outlook, JIRA, Slack, Asana, Evernote, Dropbox, Debitoor – mehr benutze ich tatsächlich nicht.

Welchen Tipp kannst du WordPress Anfängern mit auf den Weg geben?

Tutorials sind immer hilfreich, aber ich bin eher Fan von Praxiserfahrung. Für den Beginn reicht’s sicherlich aus fertige Themes zu individualisieren, Plugins einzubinden und das Ganze rund zu machen. Aber langfristig sollte man individuelle Designs technisch umsetzen können und bestenfalls in der Lage sein, WordPress selbst zu erweitern. Dann begibt man sich auch weniger in eine Abhängigkeit und die Grenzen werden erweitert.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Espresso mit Blick auf die Frankfurter Skyline, Mails, Asana, WhatsApp – die 3 Tools immer wieder im Wechsel. Meine Aufgaben sind aktuell sehr stark auf Kommunikation ausgelegt. Versuche mich aktuell immer mehr von der Funktionalität des Projektmanagers zu lösen, behalte weiterhin aber Kontakt zu den Entwicklern und Kunden, aber mit dem Ansatz eher am Unternehmen zu arbeiten als im Unternehmen.

Thema Work Life Balance – wie stehst du dazu? Hast du Probleme damit?

Bisher nicht, bis jetzt kann ich das, was ich tue, genießen und darauf achte ich auch stark. Arbeite oft von Cafés oder Hotels aus, lege Wert darauf mich beim Arbeiten an Orten zu befinden, an denen ich mich wohl fühle. Morgens mit Espresso den Tag beginnen, Abends mit Shisha beenden ist für mich Balance.

Wen sollten wir nach einem Interview fragen?

Nächstes Jahr wieder mich, andere Fragen und anderer Ansatz. Dann habe ich mehr zu erzählen.

Umut Deniz findest du im Web unter kiai.de und auf Linkedin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.