nic bug lass mich das machen

Nic Bug, Lass mich das machen!

Hallo Nic, du bist WordPress Experte und Freelancer. Was sagst du, wenn dich jemand fragt, was du beruflich machst? Wer bist du genau und wie kam es zu deiner Domain Lass mich das machen?

Also in meiner Signatur steht tatsächlich „WordPress-Experte“. Damit lehne ich mich natürlich ziemlich weit aus dem Fenster. Aber es ist nun mal meine erste Wahl als CMS. Der Firmenname war mal eine spontane Eingebung vor vielen Jahren weil ich sämtliche Wortkombinationen mit „Design“, „Communication“, „web“, „star“ etc. sehr ausgelutscht empfand und ich wollte mal etwas „frisches“ machen.

Auf welchem Weg bist du zu WordPress gekommen?

Die Nachfrage hat mein Angebot bestimmt. Ein Kunde wünschte sich WordPress, dann der nächste und irgendwann habe ich dann WordPress selber angeboten.

Du hast in den letzten Jahren ein Theme entwickelt, was für Kunden aus der Reisebranche geeignet ist. Wie kam es dazu? Auf was hast du besonders geachtet und was waren die Schwierigkeiten?

Ich benutze keine fertigen Themes sondern programmiere jedes Theme individuell auf die Kundenwünsche abgestimmt. So kann ich sämtliche Änderungswünsche schnell umsetzen ohne mich durch die Doku von einem gekauften Theme durchwühlen zu müssen. Jedoch wollen gerade die Hotelkunden letztendlich immer das gleiche haben. Ein paar statische Seiten, diverse Arrangements und hier und da mal einen Beitrag. Ich habe mich also ständig in der Theme-Entwicklung wiederholt. Gleichzeitig haben gerade kleineres Hotels eher wenig Budget zur Verfügung. Also habe ich ein Mastertheme entwickelt das für alle Hotels genutzt wird. Und mit einem Childtheme passe ich dann bestimmte Elemente und Farben an, sodass es eben dann doch noch etwas individuell aussieht.

Wie gehst du an ein neues Projekt heran? Hast du ein Blank Theme mit dem du immer startest?

Bei den Hotelkunden kommt mein Mastertheme zum Einsatz. Bei allen anderen Kunden fange ich im Grunde von Null an. Aber ich kann natürlich diverse Funktionen aus den anderen Projekten recyclen.

Auf welche Plugins kannst du nicht verzichten?

Wenn man das hauptberuflich macht, weiß man kostenpflichtige Plugins zu schätzen. Ich habe zum Beispiel eine Auto Renewal Lizenz für WP Migrate Pro. Das ist ein großartiges Plugin. Ebenso unverzichtbar ist für mich Advanced Custom Fields wofür ich eine Developer Lizenz besitze.

Welche Tools, welche Apps, welche Software erleichtern dir den Arbeitsalltag?

Ich arbeite am Mac und nutze PHPStorm als Editor und SASS als CSS-Präprozessor. Terminal, Gulp und Grunt sind mir zu virtuell. Ich benötige immer noch eine UI, um meine CSS Daten zu generieren. Hierfür nutze ich Codekit. Das Minimieren und Mergen von JS und CSS-Dateien überlasse ich dann gerne WordPress. Hierfür eignet sich autoptimize sehr gut. Das vereinfacht das Debuggen erheblich.

Welchen Tipp kannst du WordPress Anfängern mit auf den Weg geben?

Abgesehen von den üblichen Einsteigertutorials kann ich wirklich die WordPress-Dokumentation empfehlen: https://developer.wordpress.org
Ein typischer Anfängerfehler ist es, Kerndateien von WordPress oder Plugins zu bearbeiten. Dies ist oftmals nicht notwendig. Die sogenannten „Hooks“ erlauben es einem, diverse Funktionen zu überschreiben. „add_action“ und „add_filter“ möchte ich konkret benennen. Damit sollte man sich gleich am Anfang befassen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Ich stehe morgens auf, checke meine E-Mails, fange schon an entspannte Aufgaben zu lösen und dann mache ich direkt wieder eine Pause und gehe zum Beispiel zum Sport und/oder gehe Mittag essen. Meine Arbeitszeiten sind also sehr flexibel. Mal nehme ich mir einen Tag frei, mal arbeite ich bis 22, 23, 24 Uhr.

Thema Work Live Balance – wie stehst du das? Hast du Probleme damit?

Eigentlich nicht. Am Anfang habe ich eher zu viel gearbeitet. Aber das kann man über Jahre nicht halten. Daher nehme ich mir eigentlich genug Freizeit. Da ich keine Kinder habe, ist das auch kein großes Thema bei mir.

Wen sollten wir nach einem Interview fragen?

Keine Ahnung

Nic Bug findest du im Web unter lassmichdasmachen.de

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