Das WordPress-Backend im Überblick – Websites mit WordPress (Teil 4)

Nach der Installation von WordPress solltest du dich mit dem WordPress-Backend beschäftigen. Das Backend ist das Herzstück deiner Website – der Administrationsbereich. Hier kannst du deine Inhalte, Benutzer, Themes, Plugins und Einstellungen verwalten. Im Backend wirst du vermutlich die meiste Zeit verbringen. Deshalb möchten wir dir in diesem Beitrag einen ausführlichen Überblick über das WordPress-Backend geben.

Login ins WordPress-Backend

Du erreichst das Backend, indem du website.org/wp-admin/ in deinem Browser aufrufst.

WordPress-Backend → Login
WordPress-Backend → Login
  • Anmelden: Du benötigst die Zugangsdaten zu deinem Benutzerkonto, um dich im Backend anzumelden.
  • Passwort vergessen: Du kannst ein neues Passwort erstellen, falls du es vergessen haben solltest. Dazu wird dir eine E-Mail gesendet, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Dashboard

Startseite

Nach dem Login wirst du auf die Startseite des Backends, das sog. Dashboard, weitergeleitet. Das Dashboard ist in mehrere Module unterteilt. Diese Module werden auch Dashboard-Widgets genannt. Standardmäßig werden hier die Module „Willkommen bei WordPress“, „Auf einem Blick“, „Aktivität“, „Schneller Entwurf“ und „WordPress Nachrichten“ angezeigt.

WordPress-Backend → Dashboard → Startseite
WordPress-Backend → Dashboard → Startseite
  • Willkommen bei WordPress: In diesem Modul werden dir hilfreiche Links angezeigt, die dir die ersten Schritte mit WordPress erleichtern sollen.
  • Auf einem Blick: Hier siehst du eine Zusammenfassung deiner Inhalte, das aktive Theme und die installierte WordPress Version.
  • Aktivität: Unter Aktivitäten findest du geplante und kürzlich veröffentlichte Beiträge. Darunter werden dir die neusten Kommentare angezeigt. Diese kannst du mit einem Klick zurückweisen, beantworten, bearbeiten, als Spam markieren oder löschen.
  • Schneller Entwurf: In diesem Bereich kannst du neue Beiträge als Entwurf erstellen. Außerdem werden deine letzten Entwürfe hier angezeigt.
  • WordPress Nachrichten: WordPress Neuigkeiten aus offiziellen Quellen sind hier verlinkt.

Du kannst deine Startseite nach Belieben zusammenstellen, indem du rechts oben auf den Link „Ansicht bearbeiten“ klickst. Die Anordnung kannst du einfach per Drag and Drop verändern. Die Dashboard-Widgets können abweichen, falls du Themes oder Plugins installiert hast.

Aktualisierungen

Sollte ein Update für WordPress zur Verfügung stehen, erfährst du es hier. Außerdem wirst du über Updates für die installierten Themes, Plugins und Übersetzungen informiert. Alle Aktualisierungen kannst du bequem über das Backend vornehmen.

WordPress-Backend → Dashboard → Aktualisierungen
WordPress-Backend → Dashboard → Aktualisierungen

Beiträge

Alle Beiträge

Unter diesem Punkt kannst du die Beiträge deines Blogs verwalten. Jeder Beitrag ist an ein Datum gebunden. Alle Beiträge werden chronologisch sortiert angezeigt. Du kannst sie durchsuchen, filtern und sortieren. Außerdem kannst du neue Beiträge hinzufügen oder bestehende bearbeiten.

WordPress-Backend → Beiträge → Alle Beiträge
WordPress-Backend → Beiträge → Alle Beiträge

Wenn du mit der Maus über einen Beitrag fährst, stehen dir die folgenden Aktionen zur Verfügung:

  • Bearbeiten: Klicke auf „Bearbeiten“ um auf die Bearbeiten-Seite deines Beitrags zu wechseln.
  • QuickEdit: Mit QuickEdit kannst du einige Details und Eigenschaften deines Beitrags direkt über die Übersichtsseite bearbeiten, ohne auf die Bearbeiten-Seite zu wechseln.
  • Löschen und Wiederherstellen: Mit dem Löschen-Link kannst du deine Beiträge in den Papierkorb verschieben. Sie werden dann nicht mehr in deinem Blog angezeigt. Gelöschte Beiträge kannst du aus dem Papierkorb wiederherstellen oder endgültig löschen.
  • Vorschau und Anschauen: Sollte dein Beitrag noch nicht veröffentlicht sein, kannst du dir eine Vorschau deines Beitrags im Frontend ansehen. Nach der Veröffentlichung kannst du dir deinen Beitrag anschauen, indem du auf den entsprechenden Link klickst.

Erstellen

Um einen neuen Beitrag hinzuzufügen, klickst du auf „Erstellen“. Auf der Erstellen-Seite kannst du den Titel eingeben, deinen Beitrag schreiben und im Editor formatieren, Schlagwörter und Kategorien festlegen. Des Weiteren kannst du den Status, die Sichtbarkeit und den Zeitpunkt der Veröffentlichung einstellen. Mit Hilfe der Revisionen kannst du frühere Versionen deines Beitrags wiederherstellen.

WordPress-Backend → Beiträge → Beitrag bearbeiten
WordPress-Backend → Beiträge → Beitrag bearbeiten
  • Titel: Gebe hier den Titel deines Beitrags ein. Er wird als Überschrift deines Beitrag angezeigt und an vielen weiteren wichtigen Stellen. Der Titel wird in der Titelleiste des Browserfenster bzw. des Tabs, beim Setzen von Lesezeichen, im Verlauf des Browsers und bei Einträgen in Suchmaschinen angezeigt.
  • Permalink: Nachdem du einen Titel für deinen Beitrag festgelegt hast, generiert WordPress einen Permalink auf Basis des angegebenen Titels. Wenn du den Beitrag veröffentlicht hast, wird er unter diesem Permalink erreichbar sein (z.B. website.org/hallo-welt/). Du kannst den Permalink auch bearbeiten.
  • Editor: Hier kannst du den Inhalt des Beitrags schreiben und bearbeiten. Du kannst zwischen dem visuellem Editor und dem Texteditor wechseln. Der visuelle Editor ähnelt dabei der Ansicht eines Textverarbeitungsprogramms. In der Werkzeugleiste des visuellen Editors stehen diverse Formatierungsoptionen zur Verfügung (z.B. fett, kursiv, Liste). Im Texteditor kannst du mit HTML arbeiten.
  • Dateien hinzufügen: Mit einem Klick auf den Button „Dateien hinzufügen“ kannst du Medien in deinen Beitrag einbetten oder neue Dateien hochladen.
  • Veröffentlichen: In diesem Bereich legst du fest, wer deinen Beitrag wann ansehen darf.  Dazu kannst du den Status, die Sichtbarkeit und das Veröffentlichungsdatum deines Beitrags angeben. Als Status sind Entwurf, Ausstehender Review und Veröffentlicht möglich. Unter Sichtbarkeit kannst du zwischen Öffentlich, Passwortgeschützt und Privat wählen.
  • Revisionen: Während du einen neuen Beitrag erstellst oder einen bestehenden bearbeitest, erstellt WordPress alle 60 Sekunden eine Revision. Eine Revision ist eine gespeicherte Kopie deines Beitrags. Dadurch kannst du frühere Versionen deiner Beiträge ansehen, miteinander vergleichen und wiederherstellen.
  • Beitragsformat: Falls dein Theme Beitragsformate unterstützt, kannst du es hier auswählen. Beitragsformate können von deinem Theme verwendet werden, um die Darstellung des Beitrags anzupassen. Dazu steht eine standardisierte Auswahl an Formaten zur Verfügung (z.B. Standard, Galerie, Link, Zitat, Video, Audio).
  • Beitragsbild: Falls dein Theme Beitragsbilder unterstützt, kannst du ein Vorschaubild mit deinem Beitrag verknüpfen. Dazu legst du es als sogenanntes Beitragsbild fest. Das Beitragsbild wird meistens in der Übersichtsseite deines Blogs und auf der Detailseite des Beitrags angezeigt.
  • Trackbacks senden: Mit Trackbacks können Blogs Informationen über Backlinks austauschen. Dadurch kannst du andere Blogger darauf hinweisen, dass du einen ihrer Beiträge verlinkt hast und weiterführende Inhalte zur Verfügung stellst.
  • Diskussion: In diesem Bereich kannst du Kommentare, Trackbacks und Pingsback für diesen Beitrag aktivieren oder deaktivieren. Sollte es Kommentare zu deinem Beitrag geben, werden sie hier angezeigt. Diese kannst du mit einem Klick zurückweisen, beantworten, bearbeiten, als Spam markieren oder löschen.
  • Schlagwörter und Kategorien: Hier kannst du deinen Beitrag mit Kategorien und Schlagwörtern verknüpfen.

Kategorien

Mit Hilfe von Kategorien kannst du deine Beiträge gruppieren und in einem Kategorie-Archiv darstellen. Sie geben deinem Besucher einen Überblick darüber, mit welchen Themen sich dein Blog beschäftigt. Die Kategorien ähneln dem Inhaltsverzeichnis eines Buches. Für jeden Beitrag musst du mindestens eine Kategorie auswählen.

WordPress-Backend → Beiträge → Kategorien
WordPress-Backend → Beiträge → Kategorien

Hier kannst du deine Kategorien verwalten. Bestehende Kategorien kannst du durchsuchen, sortieren, bearbeiten und löschen. Neue Kategorien und Unterkategorien erstellst du, indem du einen Namen, eine Titelform und eine Beschreibung festlegst.

  • Name: Gebe hier den Namen deiner Kategorie ein. Er wird (wie der Titel von Beiträgen oder Seiten) an vielen wichtigen Stellen angezeigt.
  • Titelform: Wenn du einen Namen für deine Kategorie festgelegt hast, generiert WordPress eine Titelform auf Basis des angegebenen Namens. Mit Hilfe der Titelform wird die URL generiert, unter der das Kategorie-Archiv erreichbar sein wird (z.B. website.org/category/allgemein/). Du kannst auch eine eigene Titelform festlegen.
  • Eltern: Lege eine Eltern-Seite fest, um Seiten untereinander zu verschachteln.
  • Beschreibung: Hier kannst du die Inhalte deiner Kategorie genauer beschreiben.

Schlagwörter

Mit Schlagwörtern kannst du die Inhalte deines Beitrages noch präziser definieren als mit Kategorien. Auch sie werden zur Gruppierung von Beiträgen genutzt. Im Gegensatz zu Kategorien sind sie jedoch optional. Schlagwörter ähneln dem Stichwortverzeichnis eines Buches. Daher können sie nicht auch untereinander verschachtelt werden. Davon abgesehen stehen für Schlagwörter dieselben Funktionen zur Verfügung wie für Kategorien.

WordPress-Backend → Beiträge → Schlagwörter
WordPress-Backend → Beiträge → Schlagwörter

Medien

Medienübersicht

Unter diesem Menüpunkt kannst du Mediendateien verwalten. Diese kannst du in deine Beiträge und Seiten einbetten. Alle Dateien werden chronologisch sortiert angezeigt. Du kannst sie durchsuchen, filtern und sortieren. Außerdem kannst du neue Dateien hinzufügen oder bestehende bearbeiten.

WordPress-Backend → Medien → Mediathek
WordPress-Backend → Medien → Mediathek

Wenn du mit der Maus über eine Datei fährst, stehen dir die folgenden Aktionen zur Verfügung:

  • Bearbeiten: Sollte es sich bei der Mediendatei um ein Bild handeln, kannst du es bearbeiten, indem du auf den entsprechenden Link klickst. Du kannst es beschneiden, drehen und spiegeln. Des Weiteren kannst du eine Bildunterschrift, einen alternativen Text und eine Beschreibung eingeben. Es stehen dieselben Diskussions-Einstellungen wie für Beiträge zur Verfügung.
  • Unwiderruflich löschen: Um eine Mediendatei zu löschen, klickst du auf „Unwiderruflich löschen“. Medieninhalte werden nicht in den Papierkorb gelegt, sondern sofort gelöscht.
  • Anschauen: Hier kannst du dir die Detailseite, die zu deiner Mediendatei gehört, ansehen.

Dateien hinzufügen

Markiere die Dateien, die du hochladen möchtest und ziehe sie dann mit deiner Maus in die Dropzone. Lasse sie dann dort fallen. Anschließend werden sie automatisch in die Mediathek hochgeladen. Sollten dabei Probleme auftreten, kannst du den klassischen Browser-Uploader verwenden.

WordPress-Backend → Medien → Neue Dateien hochladen
WordPress-Backend → Medien → Neue Dateien hochladen

Seiten

Alle Seiten

Seiten werden im Gegensatz zu Beiträgen nicht chronologisch in einem Archiv sortiert, sondern stehen für sich. Sie werden für Inhalte genutzt, die weder an ein Datum noch an eine Kategorie oder ein Schlagwort gebunden sind. Übliche Seiten sind „Über mich“, „Kontakt“ und „Impressum“. Meistens werden sie in einem Menü angezeigt, damit der Besucher schnell darauf zugreifen kann. Für jede Seite kann ein Seiten-Template festgelegt werden. Außerdem können Beiträge untereinander verschachtelt werden.

WordPress-Backend → Seiten → Alle Seiten
WordPress-Backend → Seiten → Alle Seiten

Erstellen

Die Erstellung von Seiten funktioniert im Wesentlich genauso wie die Erstellung eines Beitrages.

WordPress-Backend → Seiten → Seite bearbeiten
WordPress-Backend → Seiten → Seite bearbeiten

Wenn du eine Seite erstellst oder bearbeitest, stehen dir zusätzlich die folgenden Aktionen zur Verfügung:

  • Eltern: Lege eine Eltern-Seite fest, um Seiten untereinander zu verschachteln.
  • Reihenfolge: Mit der Reihenfolge bestimmst du die Sortierung der Seiten im Menü.
  • Template: Hier kannst du eine abweichende Seiten-Vorlage auswählen, falls dein Theme zusätzliche Seiten-Templates zur Verfügung stellt.

Kommentare

Unter diesem Punkt kannst du die Kommentare verwalten. Jeder Kommentar ist an eine Detailseite gebunden. Das kann ein Beitrag, eine Seite oder eine Mediendatei sein. Alle Kommentare werden chronologisch sortiert angezeigt. Du kannst sie durchsuchen, filtern und sortieren. Außerdem kannst du Kommentare genehmigen, zurückweisen oder als Spam markieren.

WordPress-Backend → Kommentare
WordPress-Backend → Kommentare

Wenn du mit der Maus über einen Kommentar fährst, stehen dir die folgenden Aktionen zur Verfügung:

  • Genehmigen und Zurückweisen: Um einen Kommentar freizuschalten, kannst du auf „Genehmigen“ klicken. Falls du das nicht möchtest oder die Freischaltung zurücknehmen willst, kannst du auf „Zurückweisen“ klicken.
  • Spam und kein Spam: Hier kannst du Kommentare als Spam markieren.
  • Bearbeiten: Klicke auf „Bearbeiten“ um auf die Bearbeiten-Seite deines Beitrags zu wechseln.
  • QuickEdit: Mit QuickEdit kannst du einige Details und Eigenschaften des Kommentars direkt über die Übersichtsseite bearbeiten, ohne auf die Bearbeiten-Seite zu wechseln.
  • Antworten: Wenn du auf „Antworten“ klickst, kannst du Kommentare über das Backend beantworten.
  • Löschen und Wiederherstellen: Mit dem Löschen-Link kannst du Kommentare in den Papierkorb verschieben. Sie werden dann nicht mehr im Kommentarbereich angezeigt. Gelöschte Kommentare kannst du aus dem Papierkorb wiederherstellen oder endgültig löschen.

Design

Themes

Themes sind Designvorlagen, die das Layout deiner Website definieren. Unter diesem Menüpunkt kannst du nach kostenlosen Themes suchen und sie installieren. Die meisten Themes kannst du über das Backend individualisieren und anpassen, z.B. in dem du ein Header-Bild, einen Hintergrund, Menüs und Widgets festlegst.

WordPress-Backend → Design → Themes verwalten
WordPress-Backend → Design → Themes verwalten

Die folgenden Aktionen sind für Themes verfügbar:

  • Installieren: Hier kannst du nach kostenlosen Themes aus dem WordPress Repository suchen. Es gibt einige Filter, mit denen du die Auswahl einschränken kannst. Wenn du ein passendes Theme gefunden hast, kannst es über diesen Menüpunkt installieren.
  • Anpassen und Live-Vorschau: Anschließend kannst du deine Website anpassen. Teste alle Änderungen in einer Live-Vorschau, bevor du sie speicherst.
  • Aktivieren: Um das Theme zu wechseln, musst das das Theme aktivieren.
  • Aktualisieren: Sollte ein Update für eines des installierten Themes verfügbar sein, kannst du es hier installieren.

Anpassen

Unter dem Menüpunkt Anpassen, kannst du das Erscheinungsbild deiner Website verändern. Je nach Theme können die Optionen, die dir im Backend zur Verfügung stehen, abweichen. Alle Änderungen kannst du in einer Live-Vorschau ansehen und testen, bevor du sie speicherst. Diese Optionen werden von den meisten modernen Themes unterstützt:

  • Website Informationen: Hier kannst du den Titel und den Untertitel deiner Website ändern. Außerdem kannst du ein Website-Icon (Favicon) festlegen. Lade dazu ein quadratisches Bild hoch (mind. 512×512 Pixel).
  • Header-Bild: Falls dein Theme die Darstellung eines Header-Bildes unterstützt, kannst du es hier hochladen und beschneiden. Die optimale Größe des Header-Bildes wird dir hier angezeigt.
  • Hintergrundbild: Falls dein Theme die Darstellung eines Hintergrundbildes unterstützt, kannst du es hier hochladen oder wechseln. Außerdem kannst du die Wiederholung, die Position und das Scroll-Verhalten des Hintergrundbildes festlegen.
  • Menüs: Falls dein Theme Menüs unterstützt, kannst du hier die Positionen deiner Menüs festlegen. Anschließend kannst du neue Menüeinträge hinzufügen, anordnen oder entfernen.
  • Widgets: Falls dein Theme Widget-Bereiche unterstützt, kannst du hier Widgets für die Widget-Bereiche festlegen. Diese kannst du nach Belieben in den entsprechenden Bereichen ablegen, anordnen oder entfernen.
  • Statische Startseite: Hier kannst du einstellen, ob deine Startseite deine letzten Beiträge oder eine statische Seite anzeigen soll. Falls du dich für eine statische Seite entscheidest, kannst du außerdem eine Seite als Startseite und eine weitere als Beitragsseite auswählen.

Widgets

Moderne Themes unterstützten Widget-Bereiche und Widgets. Widgets sind Module, die du frei innerhalb von fest definierten Widget-Bereichen ablegen und anordnen kannst.

WordPress-Backend → Design → Widgets
WordPress-Backend → Design → Widgets

Dazu stehen dir die folgenden Widgets bei den meisten Themes zur Verfügung:

  • Archive: Ein monatliches Archiv der Beiträge deiner Website.
  • Individuelles Menü: Ein benutzerdefiniertes Menü.
  • Kategorien: Eine Liste oder ausklappbare Liste von Kategorien.
  • Letzte Kommentare: Die aktuellsten Kommentare deiner Website.
  • RSS: Einträge von einem beliebigen RSS- oder Atom-Feed.
  • Seiten: Eine Liste der Seiten deiner Website.
  • Text: Normaler Text oder HTML.
  • Kalender: Ein Kalender der Beiträge deiner Website.
  • Letzte Beiträge: Die aktuellsten Beiträge deiner Website.
  • Meta: Login-, RSS-, & WordPress.org-Links.
  • Schlagwörter-Wolke: Eine Wortwolke deiner meist genutzten Schlagwörter.
  • Suche: Ein Suchformular für deine Website.

Die verfügbaren Widgets können abweichen, falls du Themes oder Plugins installiert hast.

Menüs

Hier kannst du die Menüs deiner Website verwalten. In einem Menü werden die wichtigsten Bereiche deiner Website verlinkt, damit deine Besucher schnell darauf zugreifen können.

WordPress-Backend → Design → Menüs
WordPress-Backend → Design → Menüs

Unter diesem Punkt kannst du Menüs erstellen, bearbeiten und löschen. Außerdem kannst du einzelne Menüeinträge hinzufügen, anordnen und ändern.

  • Menüs bearbeiten: Lege hier Menüs an, die auf deiner Website angezeigt werden sollen. Dazu legst du einen Namen für das Menü fest und definierst anschließend die Menüpunkte. Dabei kannst du zwischen Beiträgen, Seiten, Kategorien, Schlagwörter, Beitragsformate oder individuelle Links wählen. Diese kannst du per Drag and Drop untereinander verschachteln.
  • Positionen verwalten: Anschließend kannst du entscheiden, wo die angelegten Menüs angezeigt werden sollen, indem du die Positionen auswählst.

Plugins

Installierte Plugins

Plugins erweitern oder verändern die Funktionalität deiner WordPress Website. Unter diesem Menüpunkt kannst du nach kostenlosen Plugins suchen und sie installieren. Einige Plugins erweitern das Backend um Einstellungen für das Plugin.

WordPress-Backend → Plugins → Plugins hinzufügen
WordPress-Backend → Plugins → Plugins hinzufügen

Die folgenden Aktionen sind für alle Plugins verfügbar:

  • Installieren: Hier kannst du nach kostenlosen Plugins aus dem WordPress Repository suchen. Es gibt einige Filter, mit denen du die Auswahl einschränken kannst. Wenn du ein Plugin hinzufügen möchtest, kannst es über diesen Menüpunkt installieren.
  • Aktivieren und Deaktivieren: Nach der Installation kannst du das Plugin aktivieren, um es zu verwenden. Natürlich kannst du es auch wieder deaktivieren.
  • Löschen: Deakitivierte Plugins solltest du löschen, wenn du sie nicht mehr benötigst.
  • Aktualisieren: Sollte ein Update für eines des installierten Plugins verfügbar sein, kannst du es hier installieren.

Benutzer

Alle Benutzer

Unter diesem Punkt kannst du Benutzer verwalten. Jeder Benutzer ist an eine Benutzerrolle gebunden, welche die Rechte des Benutzers definiert. Du kannst die Benutzer durchsuchen, filtern und sortieren. Außerdem kannst du neue Benutzer hinzufügen oder bestehende bearbeiten.

WordPress-Backend → Benutzer → Alle Benutzer
WordPress-Backend → Benutzer → Alle Benutzer

Wenn du mit der Maus über einen Benutzer fährst, stehen dir die folgenden Aktionen zur Verfügung:

  • Bearbeiten: Klicke auf „Bearbeiten“, um das Benutzerprofil zu bearbeiten.
  • Löschen: Um einen Benutzer zu löschen, klickst du auf „Löschen“. Benutzer werden nicht in den Papierkorb gelegt, sondern sofort gelöscht.
  • Benutzer hinzufügen: Um einen Benutzer hinzuzufügen musst du einen Benutzernamen, eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und eine Benutzerrolle vergeben. Verzichte auf Benutzernamen wie admin oder demo und generiere ein sicheres Passwort. Überlege genau, welche Benutzerrolle (und damit Rechte) du vergibst. Optional kannst du den Vornamen, Nachnamen und die Website des Benutzers angeben. Falls gewünscht, kannst du dem Benutzer eine Benachrichtigung mit seinen Login-Daten senden.

Dein Profil

Der Menüpunkt „Dein Profil“ entspricht im Wesentlich der Seite „Benutzer hinzufügen“.

WordPress-Backend → Benutzer → Dein Profil
WordPress-Backend → Benutzer → Dein Profil

Hier sind deine persönliche Informationen und Einstellungen für das Backends hinterlegt.

  • Persönliche Optionen: Hier kannst den visuellen Editor deaktivieren, Tastenkürzel für die Moderation von Kommentaren aktivieren und die Werkzeugleiste ein- oder ausblenden. Außerdem kannst du ein Farbschema für das Backend auswählen. Alle Änderungen sind nur für deinen Benutzer sichtbar.
  • Name: Deinen Vornamen, Nachnamen, Spitznamen und öffentlichen Namen kannst du hier bearbeiten. Eine nachträgliche Änderung des Benutzernamens ist über das Backend nicht möglich.
  • Kontaktinfo: Hier kannst du deine E-Mail-Adresse und den Link zu deiner Website angeben.
  • Über Dich: Um dein Profil zu ergänzen, kannst du einige biographische Angaben hinterlegen. Diese werden bei vielen Themes auf der Detailseite eines Beitrags angezeigt. Außerdem kannst du dein Profilbild ändern.
  • Benutzerkonten-Verwaltung: Unter diesem Punkt kannst du ein neues Passwort generieren und dich von anderen Geräten abmelden, indem du die Sessions beendest.

Werkzeuge

Verfügbare Werkzeuge

WordPress-Backend → Werkzeuge → Verfügbare Werkzeuge
WordPress-Backend → Werkzeuge → Verfügbare Werkzeuge
  • Press This: Press This ist ein Bookmarklet für deinen Browser und kann in der Lesezeichen-Leiste abgelegt werden. Du kannst das Bookmarklet verwenden, um Inhalte aus jeder beliebigen Website einzubinden.
  • Kategorie und Schlagwort-Konverter:  Benutze den Kategorie- und Schlagworte-Konverter, um deine Kategorien in Schlagwörter umzuwandeln (oder umgekehrt).
  • Daten importieren: Du kannst Inhalte von Blogger, Blogroll, LiveJournal, Moveable Type, TypePad, RSS, Tumblr und WordPress importieren.
  • Daten exportieren:  Außerdem kannst du natürlich auch deine eigenen Inhalte exportieren. Eine ausführliche Anleitung dazu findest du hier.

Daten importieren

Um dir den Umstieg auf WordPress zu erleichtern, kannst du Daten aus anderen Blog-Systemen und weiteren Quellen importieren.

WordPress-Backend → Werkzeuge → Daten importieren
WordPress-Backend → Werkzeuge → Daten importieren

Du kannst Inhalte aus den folgenden Quellen importieren:

  • Blogger: Beiträge, Kommentare und Benutzer von Blogger importieren
  • Blogroll: Links im OPML-Format importieren
  • LiveJournal: Beiträge von LiveJournal über deren API importieren
  • Moveable Type und TypePad: Beiträge und Kommentare von einem Movable-Type- oder TypePad-Blog importieren
  • RSS: Beiträge aus RSS-Feeds importieren
  • Tumblr: Beiträge & Medien von Tumblr über deren API zu importieren
  • WordPress: Beiträge, Seiten, Kommentare, benutzerdefinierte Felder, Kategorien und Schlagwörter aus einer WordPress-Export-Datei importieren

Daten exportieren

Natürlich kannst du deine Inhalte auch exportieren. Du kannst entweder alle Inhalte, Beiträge, Seiten oder Medien exportieren. Außerdem kannst du die Auswahl durch diverse Filter weiter einschränken. Hier erklären wir, wie du Inhalte exportierst und importierst.

WordPress-Backend → Werkzeuge → Daten exportieren
WordPress-Backend → Werkzeuge → Daten exportieren

Einstellungen

Allgemein

Hier kannst du generelle Einstellungen für deine Website vornehmen.

WordPress-Backend → Einstellungen → Allgemein
WordPress-Backend → Einstellungen → Allgemein
  • Titel der Website: Hier kannst du den Titel deiner Website ändern.
  • Untertitel: Hier kannst du den Untertitel deiner Website ändern.
  • WordPress-Adresse und Website-Adresse: Hier kannst du die WordPress- und Website-Adresse ändern. Hier erklären wir dir, wie du die Site- und Home-URL änderst und was du dabei beachten solltest.
  • E-Mail-Adresse: Gebe hier die E-Mail-Adresse ein, die für Benachrichtigungen (z.B. bei Updates oder Kommentaren) verwendet werden soll.
  • Mitgliedschaft: Hier kannst du die Registrierung neuer Benutzer erlauben oder verbieten.
  • Standardrolle eines neuen Benutzers: Wähle die Benutzergruppe aus, die für neue Benutzer verwendet werden soll.
  • Zeitzone: Wähle deine Zeitzone aus.
  • Datumsformat: Hier kannst du dein bevorzugtes Datumsformat angeben.
  • Zeitformat: Hier kannst du dein bevorzugtes Zeitformat angeben.
  • Woche beginnt am: Wähle aus, an welchem Wochentag die Woche beginnt.
  • Sprache der Website: Hier kannst du die Sprache der Website ändern. Meistens musst du anschließend Sprachpakete für WordPress sowie die installierten Themes und Plugins herunterladen und installieren.

Schreiben

Unter diesem Punkt kannst du Einstellungen für das Schreiben von Beiträgen festlegen.

WordPress-Backend → Einstellungen → Schreiben
WordPress-Backend → Einstellungen → Schreiben
  • Standardkategorie für Beiträge: Wähle eine Standardkategorie für neue Beiträge.
  • Standard-Beitragsformat: Wähle ein Standard-Beitragsformat für neue Beiträge.
  • Via E-Mail schreiben: Du kannst neue Beiträge nicht nur im Backend sondern auch via E-Mail erstellen. Dazu richtest du ein geheimes E-Mail-Konto ein. Alle E-Mails, die an dieses E-Mail-Konto adressiert sind, werden auf deiner Website veröffentlicht.
  • Update Service: WordPress kann Ping-Dienste (z.B. ping-o-matic) über neue Beiträge informieren. Ping-Dienste benachrichtigen wiederum diverse Suchmaschinen und Verzeichnisse über deine neuen Beiträge.

Lesen

Die folgenden Einstellungen beeinflussen die Darstellung deiner Inhalte im Frontend für Besucher, Leser und Suchmaschinen.

WordPress-Backend → Einstellungen → Lesen
WordPress-Backend → Einstellungen → Lesen
  • Startseite zeigt: Hier kannst du einstellen, ob deine Startseite deine letzten Beiträge oder eine statische Seite anzeigen soll. Falls du dich für eine statische Seite entscheidest, kannst du außerdem eine Seite als Startseite und eine weitere als Beitragsseite auswählen.
  • Blogseiten zeigen maximal: Hier kannst du festlegen, wie viele Beiträge pro Seite angezeigt werden sollen.
  • Newsfeeds zeigen die letzten: Lege fest, wie viele Beiträge im RSS-Feed angezeigt werden sollen.
  • Zeige im Newsfeed: Außerdem kannst du angeben, ob der gesamte Text oder die Kurzfassung im RSS-Feed angezeigt werden soll.
  • Sichtbarkeit für Suchmaschinen: Hier kannst festlegen, ob deine Website von Suchmaschinen indexiert werden kann oder nicht. Diese Einstellung ist nur eine Empfehlung für die Suchmaschinen.

Diskussion

Die folgenden Einstellungen betreffen die Diskussions-Bereiche deines Blogs und die Darstellung von Kommentaren. Außerdem kannst du Regeln für die die Moderation von Kommentaren definieren.

WordPress-Backend → Einstellungen → Diskussion
  • Standardeinstellungen für Beiträge: Hier kannst du Kommentare, Trackbacks und Pingsback für neue Beiträge aktivieren oder deaktivieren.
  • Weitere Kommentareinstellungen: Lege fest, ob deine Besucher beim Kommentieren einen Namen und eine E-Mail-Adresse angeben oder sogar registriert und angemeldet sein müssen. Des Weiteren kannst du zahlreiche Einstellungen zur Darstellung von Kommentaren festlegen.
  • Mir eine E-Mail senden, wenn: Du kannst Benachrichtigungen über neue Kommentare oder Kommentare, die auf Moderation warten, aktivieren und deaktivieren.
  • Bevor ein Kommentar erscheint: Du kannst auswählen, ob alle Kommentare moderiert werden müssen oder sofort freigeschaltet werden. Alternativ ist es auch möglich, dass Kommentare nur dann automatisch freigeschaltet werden, wenn der Autor bereits einen genehmigten Kommentar hinterlassen hat.
  • Kommentarmoderation und Kommentar-Blacklist: In diesem Bereich kannst du Merkmale festlegen, anhand derer Kommentare automatisch in die Warteschlange verschoben bzw. als Spam markiert werden. Viele Links sind zum Beispiel ein typisches Merkmal von Spam.
  • Avatar: In diesem Bereich kannst du festlegen, ob Avatare für deine Kommentatoren aktiviert werden sollen. Außerdem kannst du eine Alterseinstufung festlegen und einen Standard-Avatar für Kommentatoren ohne eigenen Avatar auswählen.

Medien

In diesem Bereich kannst du einige Einstellungen für die Medien in deiner Mediathek wählen.

WordPress-Backend → Einstellungen → Medien
WordPress-Backend → Einstellungen → Medien
  • Bildgröße: Hier kannst du eine feste Bildgröße für deine Beitragsbilder auswählen. Außerdem kannst du die maximale Bildgröße für die Bildformate Mittelgroß und Groß festlegen.
  • Dateien hochladen: Hochgeladene Medien werden im Uploads-Verzeichnis abgelegt. Dort werden sie nach Jahr und Monat sortiert. Den Upload in monats- und jahresbasierten Ordnern kannst du hier deaktivieren.

Permalinks

Als Permalink bezeichnet man die URL eines Beitrag oder einer Seite. Er wird beim Erstellen neuer Inhalte automatisch generiert. Die Permalink-Struktur ist besonders wichtig für die Lesbarkeit der URLs und SEO.

WordPress-Backend → Einstellungen → Permalinks
WordPress-Backend → Einstellungen → Permalinks
  • Gebräuchliche Einstellungen: Hier kannst die Permalink-Struktur deiner Beiträge und Seiten regeln. Dazu kannst du aus Voreinstellungen (Einfach, Tag und Name, Monat und Name, Numerisch, Beitragsname) wählen oder eine individuelle Struktur festlegen. Wir empfehlen dir sprechende URLs zu wählen (z.B. website.org/hallo-welt/ statt website.org/?p=123).
  • Optional: Hier kannst du individuelle Permalink-Strukturen für deine Kategorie- und Schlagwörter-Archive anlegen. Dazu kannst du eine individuelle Kategorie- oder Schlagwort-Basis angeben (z.B. website.org/kategorie/allgemein/ statt website.org/category/allgemein/).

Kontextuelle Hilfe im Backend

Das waren ziemlich viele Informationen. Trotzdem möchten wir dir noch einen letzten Tipp mitgeben: Im Backend findest du in der oberen rechten Ecke die Schaltfläche „Hilfe“.

WordPress-Backend → Hilfe
WordPress-Backend → Hilfe

Die Hilfe ist kontextuell aufgebaut. Das bedeutet, dass auf jeder Seite nur die Funktionen erklärt werden, die auf dieser Seite verfügbar sind. In der Hilfe findest du viele Erklärungen und Tipps, die dich bei der Bedienung des Backends unterstützen.

2 Kommentare zu “Das WordPress-Backend im Überblick – Websites mit WordPress (Teil 4)

  1. Eine wirklich sehr schöne Aufstellung mit den passenden Erklärungen. Genau das, was man als Einsteiger in WordPress sucht. Ich bin zwar kein Neuling mehr in WordPress aber finde solche Artikel trotzdem immer wieder eine schöne Sache :-).

    VG
    Sven

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